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Über uns

Der Ermittlungsausschuss Wendland (kurz EA Wendland) versteht sich als Teil der emanzipatorischen sozialen Bewegungen in der Region.

Unser Engagement gegen staatlichen Druck und polizeiliche Repression ist nicht neutral, sondern parteilich auf Seiten der AkteurInnen der Proteste und des Widerstands.

Viele kennen den EA Wendland, weil er seit über fünfundzwanzig Jahren bei den regionalen Großaktionen gegen das Atomprogramm die Menschen vor Ort zusammen mit engagierten Anwältinnen und Anwälten unterstützt und berät. Angefangen hat alles 1982 mit einem Ermittlungsausschuss zum "Tanz auf dem Vulkan". Einige junge Frauen, widerstandserprobt aber in juristischen Belangen unerfahren, gründeten den EA Gorleben.

Seit damals umfasst unsere Unterstützung die Beratung vor und nach Demos und Aktionen, wir sammeln Informationen zu polizeilichen Übergriffen, zu Ingewahrsamnahmen und Festnahmen und versuchen, dass die davon Betroffenen rechtzeitig einen kompetenten Rechtsbeistand zur Seite gestellt bekommen. Beim Ermittlungsausschuss (EA) Wendland können sich Menschen melden, die bei Demos in Gewahrsam- oder festgenommen wurden oder sonst wie aus politischen Gründen mit der Polizei / Justiz in Konflikt geraten sind.

Auf Anfrage machen wir für Demos und Aktionen, die wir unterstützen wollen und können, den „klassischen EA-Telefondienst“ und / oder beraten euch dazu.

Wer von Ermittlungsverfahren oder Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit politischen Aktionen betroffen ist, kann bei uns auch finanzielle Unterstützung erhalten.

Wir unterstützen euch auch in Öffentlichkeitsarbeit zu und gegen staatliche Repression, machen selbst Veranstaltungen für unsere politischen Rechte und gegen private und staatliche Datensammelei.

Solidarisch gegen Repression!